San Francisco

P0000901.jpg (43959 Byte) P0000880a.jpg (56866 Byte) Wenn man schon so viel Interessantes gesehen hat, dann glaubt man nicht, dass noch eine Steigerung möglich ist.  Unser Hotel befand sich in der Nähe des Union Square nahe der Powell Street, wo die Cable Car fährt. Also überaus zentral gelegen. Es hat sogar einen Rauchsalon, in dem man in Ruhe eine Zigarre schmauchen kann.
Im Hotel gab es genügend Prospekte und so suchten wir uns eine Stadtrundfahrt in deutscher Sprache aus.
Was bedeutet, dass man Kopfhörer bekommt und die wichtigsten Daten auf Tonband präsentiert werden. Der originelle Schofför ergänzt immer wieder die Fakten durch witzige Geschichten. 
P0000883.jpg (61761 Byte) P0000888.jpg (87859 Byte) P0000898.jpg (60069 Byte) P0000900.jpg (109528 Byte)
P0000902.jpg (87657 Byte) P0000905.jpg (40616 Byte) Die Rundfahrt führte uns durch den Financial District, die Market street, durch den Bezirk, in dem sich die „Gays“ angesiedelt haben und zur alten Mission. 
P0000892.jpg (103213 Byte) P0000893.jpg (98199 Byte) China Town ist ein sehenswerter Stadtteil. Auch mit der Cable Car zu erreichen. Der Grippman sagt die Station an und erklärt den weiteren Weg: "strait ahead, until you can´t read any sign"
P0000915.jpg (67468 Byte) Und dann sehen wir sie zum Erstenmal, die Golden Gate Bridge.
Wir hatten Glück, denn zu dieser Zeit ist Indian Summer in San Francisco und es war strahlendes Wetter und freie Sicht auf das berühmteste Wahrzeichen dieser Stadt.
P0000914.jpg (92804 Byte) P0000913.jpg (71015 Byte) Von Twin Peaks hat man eine tolle Aussicht auf San Francisco und die Bucht, die einen prächtigen Anblick bot. 
P0000916.jpg (87449 Byte) P0000917.jpg (133374 Byte) Der Golden Gate Park ist ebenfalls eine Pause wert. Es gibt hier die verschiedensten Möglichkeiten sich zu erholen und Sport zu betreiben oder ein Picknick auf einen der Grillplätze zu machen.
P0000921.jpg (69971 Byte) P0000920.jpg (76523 Byte) Auch der Stopp am Pazifik brachte uns einen enormen Eindruck von den herrlichen Stränden am die es dort gibt. Ein Deutscher baute dort ein Bad, mit verschieden warmen Wasserbecken, die mit Pazifikwasser gespeist wurden. Eine gute Idee, wenn man bedenkt, dass der Pazifik mit 18° – 20 ° nicht wirklich zum Baden einlädt. Trotzdem war das Bad ein Flopp und das Projekt scheiterte. Alles in allem bekamen wir einen guten Eindruck von dieser bezaubernden Stadt, die wieder ganz anders ist, als alle die, die wir schon erkundet hatten.
P0000950.jpg (57666 Byte) P0000948.jpg (125478 Byte) Nun blieben uns noch einige Highlights wie die Lombard Street.
P0000947.jpg (50955 Byte) Ex02.jpg (53429 Byte) Ex03.jpg (74369 Byte) Aber am lustigsten waren die Fahrten mit den verschiedenen Cable Cars. Man fühlt sich mitten in der Serie „ Die Straßen von San Francisco“ nur Michael Douglas fehlt. 
Ex01.jpg (58281 Byte) Der "Gripp men" ist der Kapitän und uneingeschränkter Herrscher seiner Cabe Car, wehe dem der seinen Anweisungen nicht Folge leistet. Gnadenlos wird er verurteilt auf die nächste zu warten, wie zwei japanische Reisende erfahren mussten.
P0000929.jpg (111886 Byte) Und damit man auch versteht, wie eine Cable Car funktioniert, besuchten wir das Cable Car museum.  
P0000930.jpg (55699 Byte) P0000941.jpg (35414 Byte) Alle Kabel der 3 Linien werden von hier aus angetrieben. Die endlosen, ca. 10 km langen Kabel werden regelmäßig ausgetauscht. dies geschieht während der Nacht und dauert nur 2 Stunden, incl. spleißen. Der Griff dient zum Einkuppeln in das Kabel, gebremst wird mit Holz-Bremsbacken.
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Am Abend begaben wir uns nach Fishermans Wharf, der ganz leicht mit der Cable Car erreichbar ist. Dort befinden sich eine Fülle von Lokalen, die natürlich alle Fisch anbieten. Die Preise sind sehr hoch, Speisen kosten zwischen 18$ und 23$, wobei die Getränke ähnlich teuer sind. Bier kostet etwa 3$ -4$ pro Glas, wobei die Größe des Glases von der Freigiebigkeit des Wirtes abhängt. Wenn man billiger essen will, dann sollte man sich an die durchaus sauberen Stände auf der Straße halten. Hier werden Krabben und Shrimps, sowie Hummer und Clam Chowder serviert, letztere in einem sehr guten Brot. Clam Cowder ist eine ausgezeichnete Krabbensuppe, die entweder cremig oder mit Paprika und Kartoffel serviert wird. Hier kann man natürlich wesentlich billiger essen und es schmeckt mindestens genauso gut. Außerdem erspart man sich die obligaten 15 % Tip. Auch zu empfehlen ist für Fans von köstlich zubereiteten Rippchen das BOBBY RUBINOS Place for Ribbs. Die Portionen sind riesig und wirklich hervorragend.
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Ebenfalls sehenswert ist der Pier 39. Es befinden sich dort viele Geschäfte und Lokale und natürlich die obligaten Seehunde, die den ganzen Tag schreien und um ein Plätzchen in der Sonne raufen.
Auch Straßenkünstler kann man bei ihren Darbietungen bewundern.
Nun ist am Samstag wirklich viel los, ansonsten sperren die meisten Lokale um 20, bzw. 21 Uhr und auch die Straßenstände machen um 18 Uhr dicht. 

Für den nächsten Tag buchten wir die Besichtigung von Alcatraz und eine Fahrt nach Sausalito und den Muir woods. Das Wetter war strahlend schön und so hatten wir einen einmaligen Blick auf den „Rock“. Man fährt mit einem Boot vom Pier 41 zu der Insel.
P0000957.jpg (45062 Byte) P0000968.jpg (60465 Byte) Dort bekommt man ein Tonbandgerät mit einer Audioshow in deutscher Sprache. Dann kann es auch schon losgehen. Auf dem Band ist der genaue Weg durch das Gefängnis beschrieben. 
Ex2.jpg (40511 Byte) Ex6.jpg (58609 Byte) Die geschichtlichen Daten sind mit Stories gemischt, die ein bisschen etwas von den kriminellen Größen des Gefängnisses erzählen. Die Zellen sind wirklich erschreckend klein und man kann sich nicht vorstellen 10 Jahre oder noch länger dort interniert zu sein.
P0000977.jpg (65054 Byte) P0001003.jpg (83615 Byte) Der Gefängnishof bot zumindest eine kleine Abwechslung zum Alltag. Auch das Essen soll nicht so schlecht gewesen sein, denn man wollte vermeiden, dass es wegen des Essens zu Ausschreitungen kam. 
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Einmal gelang es zwei Insassen doch zu fliehen. Sie gruben sich in das Belüftungssystem durch und verschwanden im Versorgungstrakt auf Nimmerwiedersehen. Ob sie wirklich in die ersehnte Freiheit gelangten, konnte man nie feststellen.

The Rock wurde schließlich, nicht wegen der unmenschlichen Behandlung geschlossen, sondern weil die Erhaltung und der Betrieb zu teuer waren. Heute versucht man die Reste so gut wie möglich zu erhalten. Bei den Besuchermassen dürfte das nicht schwierig sein. Mit dem Schiff geht es dann auch wieder zurück.

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Im Anschluss daran brachen wir zu den Muir woods auf. Dieser prächtige Nationalpark beherbergt mächtige Redwoods, deren Baumkronen wirklich beinahe an den Wolken kratzen. Durch die enorme Höhe dieser Bäume decken sie das Sonnenlicht fast ganz ab und es ist auch bei strahlendem Wetter ziemlich kühl. 
Wenn man diese Baumriesen betrachtet, kommt man sich ganz klein und unwichtig vor. Leider war nicht genug Zeit um diese Eindrücke zu genießen.

P0001045.jpg (48076 Byte) P0001046.jpg (83633 Byte) Von dort machten wir uns nach Sausalito auf. Dieser Teil der Rundfahrt war der, der uns am wenigsten beeindruckt hat. Der Fahrer blieb nicht an jenem Aussichtspunkt stehen, der einen Blick auf die Bucht zulässt. Auch die berühmten Hausboote sahen wir nur einmal kurz vorbeihuschen. Die Stadt bot nichts wirklich Interessantes, da sahen wir schon Schöneres.
P0000927.jpg (59270 Byte) P0001040.jpg (46873 Byte) Der Abschluss war ein Blick auf die Golden Gate im Licht der versinkenden Sonne. Das war nun wirklich einmalig.
Diese Tour wäre besser, wenn man zuerst Muir woods und Sausalito und anschließend Alcatraz besucht. So hätte man bei den Redwoods das bessere Licht zum Fotografieren.
P0001037.jpg (54330 Byte) P0001042.jpg (29174 Byte) Dann heißt es Abschied nehmen von San Francisco und den USA.

Der Rückflug von San Francisco nach New York dauerte 5 Stunden, dann nochmals 9 Stunden nach Wien

 

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